Sergio Pérez
26. Januar 1990 · Guadalajara, Mexico
Zuletzt aktualisiert: 21. August 2026
Saisonweise Aufschlüsselung
| Saison | Team | Rennen | Grand-Prix-Siege | Podien | Punkte | WM-Platz | Details |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2026 | Cadillac | 12 | 0 | 0 | 0 | 21 | |
| 2024 | red bull racing | 24 | 0 | 4 | 152 | 8 | |
| 2023 | red bull racing | 22 | 2 | 9 | 285 | 2 | |
| 2022 | red bull racing | 22 | 2 | 11 | 305 | 3 | |
| 2021 | red bull racing | 22 | 1 | 5 | 190 | 4 | |
| 2020 | racing point | 15 | 1 | 2 | 125 | 4 | |
| 2019 | racing point | 21 | 0 | 0 | 52 | 10 | |
| 2018 | force india | 21 | 0 | 1 | 62 | 8 | |
| 2017 | force india | 20 | 0 | 0 | 100 | 7 | |
| 2016 | force india | 21 | 0 | 2 | 101 | 7 | |
| 2015 | force india | 19 | 0 | 1 | 78 | 9 | |
| 2014 | force india | 19 | 0 | 1 | 59 | 10 | |
| 2013 | mclaren | 19 | 0 | 0 | 49 | 11 | |
| 2012 | kick sauber | 20 | 0 | 3 | 66 | 10 | |
| 2011 | kick sauber | 18 | 0 | 0 | 14 | 16 |
Karriere nach Team
| Team | Rennen | Grand-Prix-Siege | Podien | Punkte |
|---|---|---|---|---|
| red bull racing | 90 | 5 | 29 | 932 |
| force india | 100 | 0 | 5 | 400 |
| racing point | 36 | 1 | 2 | 177 |
| kick sauber | 38 | 0 | 3 | 80 |
| mclaren | 19 | 0 | 0 | 49 |
| Cadillac | 12 | 0 | 0 | 0 |
Heimrennen
Ergebnisse bei Grands Prix im Heimatland des Fahrers (Mexico).
| Saison | Ergebnisse | # | Punkte |
|---|---|---|---|
| 2024 | Mexico City Grand Prix | 17 | – |
| 2023 | Mexico City Grand Prix | 20 | – |
| 2022 | Mexico City Grand Prix | 3 | 15 |
| 2021 | Mexico City Grand Prix | 3 | 15 |
| 2019 | Mexican Grand Prix | 7 | 6 |
| 2018 | Mexican Grand Prix | 18 | – |
| 2017 | Mexican Grand Prix | 7 | 6 |
| 2016 | Mexican Grand Prix | 10 | 1 |
| 2015 | Mexican Grand Prix | 8 | 4 |
Biographie
Sergio Pérez – Biografie, Karriere und Erfolge
Kurzprofil
| Vollständiger Name | Sergio Michel Pérez Mendoza |
| Geburtsdatum | 26. Januar 1990 |
| Geburtsort | Guadalajara, Jalisco, Mexiko |
| Nationalität | Mexikanisch |
| Aktive Motorsport-Karriere | seit 1996 (vom Kartsport bis heute, in der Formel 1 seit 2011) |
Wer ist Sergio Pérez?
In Mexiko wird Sergio Pérez schlicht "Checo" genannt, und das aus gutem Grund: Er ist der erfolgreichste Formel-1-Fahrer, den das Land je hervorgebracht hat. Aus einem Jungen aus Guadalajara, der mit sechs Jahren mit dem Kartsport begann, wurde jener Fahrer, der als Teenager eigenhändig deutsche Formel-BMW-Teams anschrieb, nur um überhaupt die Chance zu bekommen, in Europa zu fahren.
Sein Weg führte über die Nachwuchsformeln, die GP2 und schließlich in die Formel 1, wo er für Sauber, McLaren, Force India/Racing Point und Red Bull an den Start ging, ehe er 2026 als Teil des Debütaufgebots des neu antretenden Cadillac-Teams ins Fahrerfeld zurückkehrt.
Seine Karriere ist auch deshalb bemerkenswert, weil sie zeigt, wie man sich Jahr für Jahr, durch Teamwechsel und schwierige Saisons hindurch, in einem Sport behaupten kann, in dem den meisten Fahrern nur wenige Jahre an der Spitze vergönnt sind.
Die Anfänge
Pérez begann mit sechs Jahren in Guadalajara mit dem Kartsport und reiste jahrelang für Rennen quer durchs Land – oft als jüngster und kleinster Teilnehmer im Feld. Motorsport war seiner Familie nicht fremd: Sein Bruder Antonio Pérez fuhr später in der mexikanischen NASCAR-Serie.
Seine frühe Karriere wurde vom mexikanischen Geschäftsmann Carlos Slim unterstützt, dessen Förderung es dem jungen Pérez überhaupt erst ermöglichte, in ein Rennfahrzeug zu steigen. Als er mit 14 Jahren beschloss, seine Karriere in Europa fortzusetzen, seine Förderer aber noch zögerten, nahm er die Sache selbst in die Hand: Nach eigener Aussage kontaktierte er die damaligen Formel-BMW-Teams und schrieb sie der Reihe nach per E-Mail an, um ein Cockpit zu bekommen.
Mit gerade einmal 15 Jahren und minimaler Vorbereitung kam er nach Deutschland, um seine erste ernsthafte Saison in Formel-Rennwagen zu bestreiten – der Schritt, der seine klassische Nachwuchskarriere in den Formel-Rennwagen einläutete.
Karriere im Formel-Nachwuchs
Pérez gab sein Europa-Debüt 2005 in der Formel BMW ADAC für 4speed Media. An seinem Debüt-Wochenende in Hockenheim wurde er auf Anhieb Zweiter, beendete die Saison letztlich auf Platz 14 und wurde Fünfter im Rookie Cup (den in jenem Jahr Nico Hülkenberg gewann). 2006, weiterhin bei 4speed Media, verbesserte er sich mit zwei Podestplätzen auf den sechsten Gesamtrang, blieb aber noch ohne Laufsieg. Im selben Zeitraum bestritt er zudem einen Einsatz in der nationalen Serie A1 Grand Prix für A1 Team Mexico.
2007 wechselte er in die britische Formel 3, in die National Class (für ältere Fahrzeuge nach früherer technischer Spezifikation) bei T-Sport. Das wurde der erste große Durchbruch seiner Karriere: Mit dem Gewinn des Großteils der Saisonrennen – insgesamt 14 – sicherte er sich souverän den Meistertitel.
Mit diesem Titel im Rücken stieg er für 2008 in die Hauptkategorie der britischen F3 auf, wo er mit einem Mugen-Honda-Motor weiterhin für T-Sport gegen das von Carlin betreute, von Red Bull unterstützte Feld antrat. Er holte mehrere Laufsiege – unter anderem in Croft und Brands Hatch – und blieb bis zum letzten Lauf im Titelkampf, ehe er letztlich Vierter wurde.
Im Winter 2008/2009 wechselte er in die GP2 Asia Series zum Team Campos, wo er sowohl in Bahrain als auch in Katar gewann und die Serie als Siebter abschloss. Die komplette GP2-Series-Saison 2009 bestritt er für Arden International, ohne Laufsieg, auf dem 12. Platz – sein bestes Wochenende erlebte er in Valencia, wo er sowohl einen zweiten als auch einen dritten Platz holte.
2010 trat das ehemalige Campos-Team als Addax Team an, und Pérez fuhr bei diesem Team die bis dahin beste Saison seiner Karriere: Er holte fünf Laufsiege – in Monaco, Silverstone, Hockenheim, Spa und Abu Dhabi – und beendete die Meisterschaft schließlich hinter Pastor Maldonado als Zweiter.
Der Weg in die Formel 1
Seine Leistungen in der GP2-Saison 2010 weckten das Interesse der Formel-1-Teams: Noch vor dem Saisonfinale in Abu Dhabi wurde bekannt gegeben, dass er ab 2011 für Sauber fahren würde. Zur gleichen Zeit wurde er zudem Mitglied der Fahrerakademie von Ferrari, was seine Position in der Top-Kategorie weiter festigte. Sein zweiter Platz in der GP2-Meisterschaft und seine stetig besseren Ergebnisse im Formel-Nachwuchs ebneten ihm so, kaum fünf Jahre nach seinem Europa-Debüt, den direkten Weg in die Formel 1.
Formel-1-Karriere
Pérez gab sein Formel-1-Debüt 2011 für Sauber beim Großen Preis von Australien. Seine zweite Saison beim Team, 2012, brachte ihm die ersten großen Erfolge: Er holte mehrere Podestplätze, was ihm die Tür zu McLaren öffnete, wo er 2013 als Nachfolger von Lewis Hamilton antrat – diese Saison verlief jedoch schwierig, und das Team trennte sich nach nur einem Jahr wieder von ihm.
Ab 2014 setzte er seine Karriere bei Force India fort (das Team trat nach dem Eigentümerwechsel 2018 später als Racing Point Force India und dann schlicht als Racing Point an), wo er sich über mehrere Jahre zu einem der zuverlässigsten Punktesammler und besten Reifenmanager des Feldes entwickelte. Bei diesem Team gelang ihm 2020, beim Großen Preis von Sakhir, der erste Formel-1-Laufsieg seiner Karriere – damit wurde er der erste mexikanische Sieger seit dem Erfolg von Pedro Rodríguez 1970.
Ab 2021 wechselte er zu Red Bull Racing, wo er vier Saisons lang als Teamkollege von Max Verstappen fuhr und maßgeblich zu den Konstrukteurserfolgen des Teams beitrug, wobei er in dieser Zeit mehrere Laufsiege und Pole-Positions einfuhr. In dieser Phase erlebte er den Höhepunkt seiner Karriere, ehe er sich nach den Schwierigkeiten der Saison 2024 im gegenseitigen Einvernehmen von Red Bull trennte. Die Saison 2025 verbrachte er ohne Stammcockpit, ehe er seine Karriere ab 2026 beim neu antretenden Cadillac-Team fortsetzte, an der Seite von Teamkollege Valtteri Bottas.
Wichtige Erfolge außerhalb der Formel 1
| Jahr | Serie / Rennen | Team | Ergebnis |
|---|---|---|---|
| 2007 | Britische Formel 3 (National Class) | T-Sport | Meister (14 Laufsiege) |
| 2008 | Britische Formel 3 (Hauptklasse) | T-Sport | 4. Platz in der Meisterschaft |
| 2008–2009 | GP2 Asia Series | Campos | 7. Platz (2 Laufsiege) |
| 2010 | GP2 Series | Addax Team | 2. Platz in der Meisterschaft (5 Laufsiege) |
Karriere-Zeitleiste
- 1996 – Beginn der Kart-Karriere in Guadalajara
- 2005 – Europa-Debüt in der Formel BMW ADAC
- 2007 – Meistertitel in der britischen Formel-3-National-Class bei T-Sport
- 2010 – Vizemeister in der GP2 Series, F1-Vertrag mit Sauber
- 2011 – Formel-1-Debüt für Sauber
- 2020 – Erster F1-Laufsieg, beim Großen Preis von Sakhir
- 2021 – Wechsel zu Red Bull Racing
- 2024 – Trennung von Red Bull Racing im gegenseitigen Einvernehmen
- 2026 – Fahrer für Cadillacs F1-Debütsaison
Wissenswertes über die Karriere von Sergio Pérez
- Mit 14 Jahren schrieb er eigenhändig die damaligen Formel-BMW-Teams an, um sich überhaupt eine Chance auf einen Start in Europa zu sichern.
- Mit seinem Sieg beim Großen Preis von Sakhir 2020 wurde er der erste mexikanische Formel-1-Rennsieger seit dem Erfolg von Pedro Rodríguez 1970.
- Er ist der punktbeste mexikanische Fahrer der Formel-1-Geschichte.
- Sein Bruder Antonio Pérez fuhr in der mexikanischen NASCAR-Serie.
- Als Teambesitzer stieg er in die elektrische Motorboot-Serie UIM E1 World Championship ein.
- Im November 2012 gründete er die Checo-Pérez-Stiftung, die karitative Arbeit in Mexiko leistet.
Häufig gestellte Fragen zur Karriere von Sergio Pérez
Wann begann Sergio Pérez mit dem Rennsport?
Er begann mit sechs Jahren in seiner Heimatstadt Guadalajara mit dem Kartsport und ging 2005, mit 15 Jahren, nach Europa, um in der Formel BMW ADAC zu fahren.
Welchen Titel gewann Pérez vor der Formel 1?
2007 gewann er mit T-Sport die britische Formel-3-National-Class-Meisterschaft, in der GP2 Series 2010 wurde er mit dem Addax Team Vizemeister.
Wie schaffte Pérez den Sprung in die Formel 1?
Seine starken GP2-Leistungen – darunter der zweite Platz in der Meisterschaft 2010 – weckten das Interesse von Sauber, die ihn noch vor Saisonende für 2011 verpflichteten; zur gleichen Zeit wurde er auch Mitglied der Fahrerakademie von Ferrari.
Für welche Teams ist Pérez in der Formel 1 gefahren?
Er fuhr für Sauber (2011–2012), McLaren (2013), Force India/Racing Point (2014–2020) und Red Bull Racing (2021–2024) und ist seit 2026 Fahrer bei Cadillac.
Ist Pérez während seiner Formel-1-Karriere auch in anderen Serien gefahren?
Während seiner Formel-1-Karriere konzentrierte er sich ausschließlich auf die F1 und startete in keiner anderen Rennserie. Als Teambesitzer stieg er jedoch in die elektrische Motorboot-Serie UIM E1 World Championship ein.
Warum fuhr Pérez in der F1-Saison 2025 nicht mit?
Er trennte sich Ende 2024 im gegenseitigen Einvernehmen von Red Bull Racing und fand für die Saison 2025 kein Stammcockpit, sodass er dieses Jahr aussetzte, ehe er seine Karriere ab 2026 beim neu antretenden Team Cadillac fortsetzte.
Quellen
- Offizielle Formel-1-Website – Fahrerprofil Sergio Pérez
- Wikipedia – Sergio Pérez
- Formula Scout – PaddockScout Retrospective: Sergio Perez
- Motor Sport Magazine – Sergio Perez Motorsport Database
- Red Bull – Sergio Pérez: F1 race-winner, national hero and trailblazer
- Wikipedia – A1 Team Mexico
- Wikipedia – 2008 British Formula 3 season
- Wikipedia – 2007 British Formula 3 International Series
- ESPN – Cadillac confirm Sergio Pérez, Valtteri Bottas for 2026 F1 debut